Haus des Buches
Literaturhaus Leipzig

Veranstaltungen
© Foto: Lena Giovanazzi
3. November 2026 / 19 Uhr / Literaturcafé
Helene Bracht »Irma tanzt«
Moderation: Nicolas van Veen
Wie gut kennen wir unsere eigenen Eltern - ihre Leidenschaften und Abgründe?

Helene Bracht, die erst mit fast siebzig Jahren zum Schreiben fand und bereits mit ihrem ersten Buch im Literaturhaus Leipzig vor begeistertem Publikum zu Gast war, erzählt in »Irma tanzt« nicht mehr ihre eigene Geschichte, sondern die ihrer Mutter.

Voller Wucht und Schönheit beschreibt sie den Sommer des Abschieds von Irma, an deren Krankenbett sie wacht. Es ist eine zutiefst vom 20. Jahrhundert versehrte Biografie, deren Bedingungen der Tochter erst jetzt klar werden. Trotz Kriegs- und Gewalterfahrungen, trotz bürgerlicher Enge hielt Irma immer am Lachen und an der Sehnsucht fest. Vor der letzten gemeinsamen Zeit sah die Tochter sie sogar noch einmal tanzen, voller Leichtigkeit und Andacht. Was bleibt davon? Was von der Fülle eines ganzen gelebten Lebens? (Hanser 2026)

»Helene Bracht hat ein außergewöhnliches Mutterbuch geschrieben… Auch hier gelingt ihr eine außerordentliche Balance aus sinnlichem Erleben und Reflexion, starken Gefühlen und dem Wunsch, zu verstehen und einzuordnen.« (Tagesspiegel)

Helene Bracht wurde 1955 in Nordrhein-Westfalen geboren. Sie studierte Pädagogik und Psychologie, lernte Schauspiel und Theaterregie und arbeitete viele Jahre am Theater. Heute lebt sie als Psychologin mit eigener Praxis in Berlin. 2025 erschien bei Hanser ihr erster literarischer Essay, der Bestseller »Das Lieben danach«.

Eintritt: 10,- / 7,- EUR

Veranstaltung des Literaturhauses Leipzig e.V.


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