Vier Frauen, ein deutsches Jahrhundert und die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben: Miriam Carbes großer, mitreißender Generationenroman.
Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit. Sie stammen aus dem Bildungsbürgertum Dresdens, die Männer und Väter fallen in den Weltkriegen. Zum schlimmsten Zerwürfnis kommt es nach der Übersiedlung in den Westen, als die hochintelligente, labile Enkelin Monika in den Sechzigerjahren gegen alle Widerstände ein uneheliches schwarzes Kind zur Welt bringen will. Die Autorin selbst ist dieses Kind. Menschlich, eindringlich und mitreißend macht Miriam Carbe ein ganzes Jahrhundert erlebbar. (Hanser 2026)
»Mit ›Unerwünschte Töchter‹ beweist Miriam Carbe, dass große Erzählkunst manchmal gerade dann entsteht, wenn man den leisen Stimmen lauscht.« (DLF Kultur)
Miriam Carbe, geboren 1967, hat deutsche und nigerianische Wurzeln und wuchs in einer Familie von Frauen auf, die alle Tagebücher und Erinnerungsskizzen schrieben. Von ihnen erbte sie mehrere Kisten mit Notizbüchern, von denen die ältesten von 1908 stammen. Miriam Carbe hat drei Kinder und lebt in Frankfurt am Main. Sie arbeitet als Redakteurin bei Arte. »Unerwünschte Töchter« ist ihr Debütroman und für den Deutschen Buchpreis 2026 nominiert.
Eintritt: 10,- / 7,- EUR ǀ Veranstaltung des Literaturhauses Leipzig e.V. Diese Veranstaltung teilen