»Komposita gehören zu den Reichtümern des Deutschen, tun sich andere Sprachen doch meist schwer damit, Wörter so ungeniert zu verkoppeln, wie wir das können. Oder könnten. Da diese Wortart vom Original selten abgerufen wird, fällt uns beim Übersetzen eine solche Lösung oft gar nicht ein. - Der Workshop möchte zum Einsatz deutscher Komposita animieren. Von Giganten wie dem ›Donaudampfschiffahrtsgesellschaftskapitän‹ wurden wir ja schon in der Schule abgeschreckt; aber wie ist das eigentlich, wie viele Wörter lassen sich sinnvoll verbinden? Und zwar - wann und wo, in welchen Texten?« Rosemarie Tietze
Rosemarie Tietze ist eine der bekanntesten deutschsprachigen Übersetzerinnen aus dem Russischen. Sie ist Initiatorin und langjährige Vorsitzende des Deutschen Übersetzerfonds (DÜF) und war lange Zeit Vorstandsmitglied im Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke (VdÜ). Regelmäßig bietet sie im Literarischen Colloquium Berlin und an anderen Orten spartenübergeifende Seminare und Workshops zum Literarischen Übersetzen an. 2012/13 hatte sie die August-Wilhelm-von-Schlegel Gastdozentur für Poetik des Übersetzens am Peter-Szondi-Institut in Berlin inne.
Das Seminar wendet sich überwiegend an Übersetzer und Übersetzerinnen (max. 15 Personen). Die Teilnahme - 2 x 60 Minuten, mit einer viertelstündigen Pause dazwischen - ist kostenlos und nur mit Anmeldung möglich, bitte unter: info@faehre-sachsen.de
Veranstaltung des Sächsischen Übersetzervereins »Die Fähre« e.V. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig Diese Veranstaltung teilen