Vortrag von Andreas Mang über authentische und vermeintliche Wikinger-Symbole
In neuheidnischen und Reenactment-Kreisen ist die Wikinger-Symbolik sehr verbreitet, u.a. aufgrund des Einflusses von beliebten Filmen und Serien wie z.B. »Vikings«: Runen, Thorshammer, Valknut, Vegvisir ... Doch was verbirgt sich hinter diesen Begriffen? Was stammt tatsächlich aus der Wikinger-Zeit und was ist eher modernen Datums? Der Vortrag taucht ein die historische, religiöse und mythologische Welt der Wikinger und schlägt dabei immer wieder den kritischen Bogen zwischen archäologisch fundierter Symbolik und moderner Erfindung.
Andreas Mang diplomierte in Physik, arbeitet in der freien Wirtschaft mit Computern und ist privat in der Gesellschaft für wissenschaftliche Symbolforschung sowie ein paar anderen Vereinen aktiv, außerdem Autor von »Aufgeklärtes Heidentum - Philosophien, Konzepte, Vorstellungen« (2012).
Abb.: Tjängvide Stein aus Gotland, ca. 700-900 n.Chr.
Eintritt: 5,- / erm. 4,- EUR /mit WGT-Bändchen frei Veranstaltung des Arbeitskreises für Vergleichende Mythologie. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig