Haus des Buches
Literaturhaus Leipzig

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© Foto: Grafik: Nori Blume
25. August 2022 / 19.30 Uhr / Literaturcafé
»Vier von vielen«. GEDOK Künstlerinnen im Portrait
Finissage und Verleihung des 15. Isolde-Hamm-Preises
Die Ausstellung anlässlich des 30-jährigen Bestehens der GEDOK in Leipzig widmet sich dem Lebenswerk von vier verstorbenen Frauen, die einmal Mitglied in der GEDOK waren. Die Lebensläufe dieser zeitgenössischen Künstlerinnen könnten unterschiedlicher kaum sein:

Das Leben der Ältesten, der Malerin Edith Müller-Schkeuditz (1921-2006) war geprägt von Widersprüchen, die Einblick in die gesellschaftlichen Gegensätze des 20. Jahrhunderts geben.

Die Malerin Christel Blume-Benzler (1925-2021), zählt zu den bekannten Leipziger Künstlerinnen, die ein umfangreiches "uvre von Malereien, Zeichnungen, Druckgrafiken und Plastiken hinterlässt und als eine der Initiatorinnen die GEDOK 1991 zu neuem Leben erweckte.

Die Schriftstellerin und Malerin Dora Schönefeld (1938-2016), bürgerlicher Name Dagmar Schumann, veröffentlichte ihre Werke ab 2007 unter diesem Synonym und auch unter dem Namen Elly Plösitz. Das Malen von Farbpsychogrammen von Schriftstellerporträts war zudem eines ihrer Markenzeichen.

Als »große Prosa-Autorin und bedeutende deutsche Lyrikerin« bezeichnete Günter Grass die Schriftstellerin Helga M. Novak (1935-2013). Ihre Gedichte, Erzählungen und vor allem ihre autobiographischen Romane »Die Eisheiligen« und »Vogel federlos« waren im Westen Deutschlands populär, im Osten gingen nur Abschriften ihrer Gedichte heimlich von Hand zu Hand.

Eintritt frei

Veranstaltung der GEDOK Mitteldeutschland e. V.


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