Haus des Buches
Literaturhaus Leipzig

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23. November 2020 / 19.30 Uhr / Online
Veranstaltung vor Publikum entfällt!
»Vom Unbehagen in der Fiktion«
Eine Übersicht der digitalen Ersatzveranstaltungen in dieser Reihe gibt es unter: https://www.literaturhaus.net/projekte/vom-unbehagen-in-der-fiktion
Was hat Didier Eribon mit Margarete Stokowski zu tun? Annie Ernaux mit Saša Stanišić? Oder Maggie Nelson mit Karl Ove Knausgård? Bei allen Unterschieden haben ihre Bücher eines gemeinsam: Sie entziehen sich den gängigen Schablonen wie Roman, Erzählung, Biografie, Dokumentation, Enthüllung oder Historie. Sie sind weder nur Fiction noch klassische Non-Fiction. Und klar ist, sie werden momentan sehr gerne und viel gelesen. LeserInnen bevorzugen gegenwärtig Geschichten, die durch persönliches Erleben beglaubigt sind oder zumindest scheinen. Authentizität ist ein Begriff, der dafür immer wieder geltend gemacht wird. Es geht um Geschichten, in denen das Medium der Selbsterkundung auch eines der Beschreibung von Gesellschaft ist.

»Vom Unbehagen in der Fiktion« ist eine Veranstaltungsreihe des Netzwerks der Literaturhäuser. Eine Woche lang diskutieren in sieben Städten AutorInnen, KritikerInnen, WissenschaftlerInnen u. a. darüber, was dieser Boom autobiografischen, autofiktionalen und dokumentarischen Erzählens mitsamt all seinen Fallstricken bedeutet. Inwiefern verändert er das Verhältnis von Literatur und Politik?

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation des Netzwerks der Literaturhäuser e.V., der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und des Literaturhauses Leipzig e. V.


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