Haus des Buches
Literaturhaus Leipzig

Veranstaltungen
© Foto: Gaby Waldek
2. November 2020 / 19.30 Uhr / Festsaal im Alten Rathaus
Georg-Büchner-Preisträgerin 2020
KEINE PLÄTZE MEHR: Elke Erb in Lesung und Gespräch
Wegen der äußerst begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung leider nicht mehr möglich.
Moderation: Frieder von Ammon, Thorsten Ahrend

»Elke Erb gelingt es wie keiner anderen, die Freiheit und Wendigkeit der Gedanken in der Sprache zu verwirklichen, indem sie sie herausfordert, auslockert, präzisiert, ja korrigiert. Für die unverdrossene Aufklärerin ist Poesie eine politische und höchstlebendige Erkenntnisform«, schrieb die Jury des Büchner-Preises in ihrer Begründung. »Elke Erbs poetischer Sachverstand, der sich auch in ihrer reichen übersetzerischen Arbeit zeigt, beeinflusste mehrere Generationen von Dichterinnen und Dichtern in Ost und West.«

Am 31.10. wird an Elke Erb in Darmstadt der bedeutendste deutsche Literaturpreis verliehen; und wie schon im vergangenen Jahr Lukas Bärfuss kommt sie direkt im Anschluss an die Verleihung nach Leipzig.

Elke Erb, 1938 in Scherbach (Eifel) geboren, übersiedelte Ende 1949 mit den Eltern und Geschwistern nach Halle/Saale. Dort machte sie Abitur und begann ein Studium der Pädagogik, Geschichte und Germanistik, ehe sie in der Wische (bei Osterburg/Altmark) arbeitete. 1959-63 absolvierte sie ein Pädagogik-Studium Deutsch und Russisch, wurde Lektorin im Mitteldeutschen Verlag, zog dann nach Berlin um. Seit 1968 veröffentlichte Elke Erb Lyrik, Prosa, Nachdichtungen und Herausgaben. Von 1968 bis 1978 war sie verheiratet mit Adolf Endler.

Der Eintritt ist frei, die Platzzahl aber wegen der Hygieneauflagen äußerst begrenzt.

Veranstaltung des Dezernats Kultur der Stadt Leipzig und des Literaturhauses Leipzig e. V.


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