Haus des Buches
Literaturhaus Leipzig

Veranstaltungen
© Foto: Gaby Waldek
5. Mai 2020 / 19.30 Uhr / Literaturcafé
Verschoben in 2021: »Stefan Zweigs Bibliotheken«
Der Nachholtermin wird bekanntgegeben.
Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig (1881-1942) gehört zu den meistgelesenen und meistübersetzten deutschsprachigen Autoren. Er veröffentlichte Gedichte, Dramen, historische Essays, Biographien und zahlreiche Novellen. Doch welche Bücher in seinen eigenen Regalen standen, welche Werke ihn inspirierten und welche Quellen er für seine literarische Arbeit nutzte, war wegen der Aufteilung, Verteilung und Auflösung seines Besitzes kaum bekannt. So harrte Stefan Zweigs Bibliothek als zentrales Arbeitsinstrument ihrer Erforschung - und erst in den vergangenen Jahren konnten Teile davon wiederentdeckt werden: In dem Buch »Stefan Zweigs Bibliotheken« von Stephan Matthias und Oliver Matuschek (Sandstein Verlag 2018) werden die bewegte Geschichte der Bibliothek und die Umstände ihres heutigen Verbleibs mit bislang unbekannten Details und Zusammenhängen erstmals umfassend dargestellt. Stephan Matthias berichtet von seinen Entdeckungen und erzählt die Geschichten einzelner bemerkenswerter Bände aus Zweigs Besitz.

Stephan Matthias hat Bibliotheks- und Informationswissenschaft in Leipzig und Berlin studiert und arbeitet seit 2015 als Bibliothekar an der Universitätsbibliothek Oldenburg. Er beschäftigt sich seit 2012 mit der Rekonstruktion der Bibliothek Stefan Zweigs und ist für diesen Bereich auch im Projekt »Stefan Zweig digital« des Literaturarchivs an der Universität Salzburg verantwortlich.

Eintritt frei

Veranstaltung des Leipziger Bibliophilen-Abends e. V.


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