Haus des Buches
Literaturhaus Leipzig

Veranstaltungen
© Foto: Gaby Waldek
20. September 2006 / 20 Uhr / Literaturcafé
Aleš Šteger/Matthias Göritz
ZEIT(VER)DICHTUNG – Poesie der Gegenwart
»Nicht für alles gibt es ein Wort«

Diese Einsicht vermeldet das Große Wörterbuch der slowenischen Sprache. Aleš Šteger hat sie seinem Lyrikband »Buch der Dinge« (Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M. 2006) als Motto vorangestellt. Er läßt die Dinge selber zu Wort kommen. Das lyrische Ich betrachtet sich in ihnen, es äugt und wird beäugt.

»Pools« (Berlin Verlag, 2006) ist der Titel des Gedichtbandes von Matthias Göritz. Wie das flüchtige, formlose Element Wasser, wird Sprache im Gedicht nur aufgefangen. In den Gedichten sammeln sich Erfahrungen von Liebe, Kindheit und Landschaft. Sie bieten für den Moment der Lektüre einen Ort der Betrachtung.

Das Lyrikerteam Šteger/Göritz stellt die beiden im Herbst neu erscheinenden Bände in Lesung und Gespräch vor. Moderation: Patrick Hutsch

Aleš Šteger, geb. 1973, ist die herausragende Stimme der jüngeren Generation slowenischer Dichter. Sein Band »Buch der Dinge« wurde von Matthias Göritz und Urška P. ?erne ins Deutsche übertragen. Matthias Göritz, geb. 1969, ist Lyriker und Übersetzer. Für seinen Roman »Der kurze Traum des Jakob Voss« (Berlin Verlag 2005), erhielt er den dem Mara-Cassens-Preis sowie den Jurypreis des Bayerischen Rundfunks 2006.

Veranstaltung des Literaturhauses Leipzig, des Berliner Künstlerprogramms des DAAD und der Literaturzeitschrift EDIT


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