Haus des Buches
Literaturhaus Leipzig

Veranstaltungen
© Foto: Gaby Waldek
8. März 2012 / 19.30 Uhr / Literaturcafé
LITERAToUR.CZ
Markéta Pilátová und Tomáš Zmeškal
LITERAToUR.CZ

»Wir müssen uns irgendwie ähnlich sein«

Markéta Pilátová und Tomáš Zmeškal in Lesung und Gespräch

Moderation: Lucie Černohousová und Mirko Kraetsch

Musik: Bára Gregorová (Sax & Ges) und Michal Špina (Kl)

Junge tschechische Erzähler stellen sich in den Literaturhäusern des Netzwerkes literaturhaus.net vor. Nach Leipzig kommen Markéta Pilátová und Tomáš Zmeškal mit neuen Texten, die im Begleitbuch zu dieser Tour erscheinen: »Geschweige denn Ostrava« (Literaturzeitschrift »die horen«).

Mit Verve, Lebensklugheit und einem seltenen Gespür für die unerträgliche Leichtigkeit der Sprache und des Seins erzählt die 1973 geborene und zwischen zwei Kontinenten lebende Markéta Pilátová von den Irrungen und Wirrungen des Lebens. Nach dem Studium der Romanistik und Geschichte arbeitete sie als Slawistik-Lektorin im spanischen Granada, dann ging sie für zwei Jahre nach Brasilien, wo sie Nachfahren tschechischer Einwanderer die Sprache ihrer Eltern und Großeltern nahe brachte. Ihr Prosadebüt »Wir müssen uns irgendwie ähnlich sein« speist sich aus diesen Erfahrungen.

Tomáš Zmeškal wurde 1966 als Sohn eines Kongolesen und einer Tschechin in Prag geboren. Mit seinem Roman »Liebesbrief in Keilschrift« (2008) wurde er schlagartig zum Hoffnungsträger der jungen tschechischen Literatur. Zmeškal erzählt darin eine Prager Familiengeschichte aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und offenbart, wie innerhalb eines diktatorischen Systems, das Missbrauch und Perversion von Macht befördert, die Mitteilung von Gefühlen fast unmöglich wird.

Veranstaltung des Literaturhauses Leipzig, des Wallstein Verlages, der Literaturzeitschrift »die horen« und des literaturhaus.net, mit freundlicher Unterstützung durch die Robert Bosch Stiftung und den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds


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