Haus des Buches
Literaturhaus Leipzig

Veranstaltungen
© Foto: Gaby Waldek
23. November 2011 / 20 Uhr / Passage Kinos
LITERATUR UND FILM
mit Robert Bober
LITERATUR UND FILM

Robert Bober Wer einmal die Augen ffnet, kann nicht mehr ruhig schlafen

Der Autor in Lesung und Gesprch mit Ralf Pannowitsch

Lesung des deutschen Textes: Heiner Kock

Ausschnitte aus Filmen von Franois Truffaut umrahmen den Abend.

Paris, Anfang der 60er Jahre: Der junge Bernard Appelbaum bekommt eine Statistenrolle in Jules und Jim - durch Truffauts Assistenten, einen gewissen Robert Bober, der nach dem Krieg sein Betreuer in einem Ferienlager fr jdische Kinder war. Auch wenn die Cafhaus-Szene mit Bernard spter gestrichen wird: Der Film greift tief in sein Leben ein. Denn nach der Kinopremiere erzhlt ihm seine Mutter die Geschichte einer anderen Mnage trois, die sie mit seinem Vater Yankel, der nicht aus Auschwitz zurckkam, und Leizer, dem frh verstorbenen Stiefvater, verband. Ich habe meinen Jules verloren und meinen Jim, sagte die Mutter. Bernard macht sich auf die Suche: nach den eigenen Ursprngen, aber auch nach den Spuren einer verdrngten Geschichte, eines von Krieg und Kollaboration gezeichneten Paris.

Robert Bober, als Kind polnischer Juden 1931 in Berlin geboren, emigrierte 1933 mit seiner Familie nach Frankreich. In den fnfziger Jahren lernte Bober den Regisseur Franois Truffaut kennen und wurde dessen Assistent u.a. auch bei Jules et Jim (1962). Dieser Klassiker der Nouvelle Vague rankt sich um die Dreiecksliebe und die Tragdie von Jules und Jim zu Catherine. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte. In den Hauptrollen spielen u.a Jeanne Moreau und Oskar Werner.

Eintritt: 8,- EUR. Veranstaltung des Literaturhauses Leipzig, des Antje Kunstmann Verlages, des Institut Franais de Leipzig und der Passage Kinos Leipzig im Rahmen der 17. Franzsischen Filmtage Leipzig


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